Darum solltest du deine Wäsche wirklich niemals im Zimmer trocknen

Hast du dich jemals gefragt, weshalb sich Räume, in denen Wäsche getrocknet wird, meistens im Keller sind und nicht etwa in deiner Wohnung, beispielsweise neben deinem Bett oder in der Küche befinden? Der Grund dafür ist simpel und sollte von dir auf gar keinen Fall ignoriert werden!

Viele von uns tun es: Nasse Wäsche im Zimmer aufhängen. Oftmals wird dann auch noch die Heizung aufgedreht. Doch genau das ist falsch. Wenn nasse Wäsche auf einem Wäscheständer hängt, steigt automatisch der Luftfeuchtigkeitsgehalt um gute 30%. Ein großer Korb Wäsche enthält rund 2 Liter Wasser, die sofort verdunsten und sich in der Luft ausbreiten. Klingt erstmal nicht dramatisch, doch was das für Folgen mit sich bringt, sollte man auf keinen Fall unterschätzen. Denn durch die erhöhte Luftfeuchtigkeit bilden sich binnen kürzester Zeit Schimmel und Pilzsporen, die sich rasend schnell ausbreiten.

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Oftmals sind die Anzeichen von Pilzsporen oder Schimmel aber für uns mit dem blossen Auge gar nicht sichtbar. Es kann zu ernsthaften und höchst bedenklichen Auswirkungen auf unsere Gesundheit kommen, warnt David Denning, Professor der Medizin und Pilzkunde und Leiter des Nationalen Aspergillosis Centre in Manchester. Vor allem Menschen mit geschwächtem Immunsystem und schwerem Asthma sind besonders gefährdet. Es kann zu Atembeschwerden, Allergien, Asthma und Lungenerkrankungen kommen. Und im schlimmsten Fall kann eine Lungenentzündung zum Tod führen.

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Deshalb raten Experten dazu, die Wäsche

  • an der frischen Luft,
  • in einem Wäschetrockner oder
  • in gut belüfteten Räumlichkeiten außerhalb der Wohnung

zu trocknen. Ihr könnt dadurch das Risiko gesundheitlicher Beschwerden auf eine ganz einfache und simple Art und Weise reduzieren.




2 Comments

  1. Jeder Mensch atmet täglich 1 bis 3 Liter Wasser aus. Es geht also immer darum, die Wohnraumluft trocken und staubarm zu halten. Gasdichte Fenster und Türen bei fehlender permanenter Zwangsbelüftung führen automatisch die Schimmelbildung herbei.

    Konventionelle Heizelemente erhitzen hauptsächlich die Luft und wirbeln Staub auf. Ihr Anteil an Strahlungswärme ist zu gering. Daher gibt es kalte Außenwände und kühlere Zonen in den Zimmern, an denen der Taupunkt erreicht wird. Wasserdampf kondensiert zu Wasser und lässt Sporen keimen.

    Gerade in der kalten Jahreszeit ist die Außenluft fast immer mit Wasserdampf gesättigt und die Verdunstung ist viel zu schwach, um die Wäsche innerhalb von drei Tagen zu trocknen. Auch der Keller ist ganzjährig zu kalt zum Wäschetrocknen.

    Mein Wäscheständer steht unmittelbar vor dem Kachelofen und ich lüfte dann natürlich häufiger, was aber bei Strahlungswärme kein Problem ist, denn die Mauern und die Wohnungseinrichtung sind warm und die Luft ist kühl. Dank der vorhandenen Zwangsbelüftung ist die Luft auch immer relativ trocken.

  2. Ich trockne, so oft das Wetter es erlaubt, meine Wäsche draußen im Garten
    Durch den leichten Wind trocknet deine Wäsche draußen schneller. Die paar Grad mehr drinne machen nicht so viel aus. Außerdem riecht die Wäsche normalerweise besser, wenn sie draußen trocknen konnte(es sei denn, auf deinem Balkon ist starker Autosmog).

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