7 Diabetes-Symptome, die du unbedingt von einem Arzt untersuchen lassen solltest

Unser moderner Lebensstil, unsere Ernährung, jede Menge Stress, wenig Schlaf und ein Mangel an körperlicher Aktivität hat einen hohen Preis: unsere Gesundheit.  Eine Krankheit, die dabei erschreckend auf dem Vormarsch ist, ist Diabetes.

Bereits 2012 litten Schätzungen zufolge rund 9,3 Prozent aller Deutschen Bundesbürger unter Diabetes. Rund 2,1 Prozent waren dabei undiagnostizierte Fälle. Bestimmt kennst auch du jemandem in deinem Bekanntenkreis, der unter Diabetes leidet. Erschreckend ist auch, dass es immer jüngere Menschen trifft. So leiden heute schon viele 20-jährige unter Prädiabetes, d.h. auffälligen Blutzuckerwerten, die sich mithilfe einer Ernährungs- und Lebensstilumstellung aber noch rückgängig machen lassen.  Etwa 90 Prozent aller Diabetes-Fälle sind Diabetes Typ 2, das durch eine Insulinresistenz aufgrund schlechter Lebensgewohnheiten zustande kommt. Bei den restlichen 10 Prozent spielt die Vererbung eine Rolle.

Was sind die Anzeichen für Diabetes?

1. Vermehrtes Durstgefühl

Keine Angst, Durst bedeutet nicht immer gleich Diabetes. Falls du plötzlich ungewöhnlich durstig bist und einen trockenen Mund hast sowie einige der anderen nachfolgenden Symptome vorweist, ist es Zeit für einen Besuch beim Arzt.

Übermäßiger Durst – auch als Polydipsie bekannt – kann auf einen zu hohen Glukosespiegel im Blut zurückzuführen sein, der zu einem osmotischen Druckaufbau führt. An diesem Punkt kann Wasser nicht vom Blutkreislauf aufgenommen werden.

2. Häufiges Wasserlassen

Auch dieses Symptom ist auf den erhöhten Glukosespiegel zurückzuführen. Dein Körper versucht in diesem Fall, die Glukose aus dem System zu spülen. Wenn du auch nachts öfter aufs Klo musst, könnte dies auf Diabetes hindeuten.

3. Gewichtsveränderungen

Oft nehmen Diabetiker, die sich ihrer Krankheit nicht bewusst sind, plötzlich ab. Diese Gewichtsabnahme ist zum Teil auf das häufige Wasserlassen und zum Teil darauf zurückzuführen, dass der Körper nicht alle Kalorien aus dem Zucker extrahieren kann und daher zur Energiegewinnung auf Fett zurückgreifen muss.

4. Extreme Müdigkeit

Genau wie die oben genannten Symptome bedeutet auch dieses Symptom alleinstehend nicht, dass du Diabetes hast. Auch unser hektischer Lebensstil kann zu chronischer Müdigkeit führen.

Bei Diabetikern wird das Essen oft nicht so, wie es sein sollte, abgebaut und von den Zellen genutzt. Das bedeutet, dass es deinem Körper an Kraftstoff fehlt, was bedeutet, dass dein Energietank leer ist.

5. Langsam heilende Schnittwunden oder blaue Flecken

Wenn du feststellst, dass es ungewöhnlich lange dauert, bis kleinere Schnittwunden und Kratzer heilen, könnte dies auf ein Problem mit deinen Blutzuckerwerten hindeuten. Ein erhöhter Blutzuckerspiegel verengt die Blutgefäße und verringert den Nährstoff- und Sauerstofffluss zu den Wunden. Außerdem können die weißen Blutkörperchen beeinträchtigt werden, was die Immunfunktion insgesamt senkt.

6. Kribbeln in den Händen oder Füßen

 

Leider deutet dies auf eine sich entwickelnde Neuropathie hin, was bedeutet, dass die peripheren Nerven beschädigt wurden. Wenn der Blutzuckerspiegel langfristig zu hoch ist, kann dies die Nervenfasern im ganzen Körper beschädigen, was zu Kribbeln, Taubheitsgefühl und Schmerzen in Händen, Beinen oder Füßen führt.

7. Verschwommene Sicht

Wenn du feststellst, dass deine Sicht plötzlich verschwommen ist, kann dies auf erhöhte Blutzuckerwerte hindeuten. Ein erhöhter Blutzuckerspiegel kann dazu führen, dass die Augenlinse anschwillt, was deine Sehkraft beeinträchtigen kann.

Obwohl es angsteinflößen sein kann, ist das schlimmste, was du in Gegenwart der oben genannten Symptome machen kannst, das Warten. Um deine Gesundheit zu verbessern, benötigst du eine genaue Diagnose. Diabetes lässt sich heutzutage sehr gut kontrollieren, weshalb du nicht warten solltest, bis ernsthafte Komplikationen auftreten.

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